Pfingsten 2010 in Gestorf, ca.
21 km ab Stadtrand Hannover
Hier ist meine Empfehlung für eine Radtour nächstes Jahr zu Pfingsten.
Ihr fahrt in Hannover los. Die schön-
sten Teilstrecken in Hannover im
Grünen zu finden, überlasse ich
Euch, da es darauf ankommt, wo
genau man startet. Eine Option
wäre durch die Eilenriede und dann
die Hildesheimer Straße zu kreuzen
in Höhe Döhrener Turm und dann
rüber zur Leinemasch.
Von dort ist es ein Katzensprung
nach Hemmingen. Hier würde ich
raten die B3 bis Arnum zu nehmen
und dann in Arnum zunächst den
Hinweisschildern zum Schwimmbad
zu folgen. Nach ca. 300 m geht links
eine kleine Seitenstraße rein, die
dann als asphaltierter Feldweg bis
nach Pattensen geht.
Ungefähr in der Mitte zwischen
Arnum und Pattensen kommt man
an einem kleinen Gestüt vorbei, wo
man Mädchen reiten sehen kann.
In
Pattensen kommt man an den
Kleingärten raus und fährt erstmal
links auf die Hauptstraße, um dann
nach ca. 150 m (Autofirma-Lager
ist auf de Ecke) wieder rechts
einzubiegen. Die Straße führt direkt auf das Pattenser Schwimm- und Freibad zu.
Direkt vor dem Freibad biegt man
links ein und folgt der Straße bis
diese hinter dem Motoball-Platz in einen asphaltierten Feldweg über-
geht. Den fährt man nun immer
geradeaus weiter bis zur nächsten
Straße. Hier fährt man rechts und
ist in kurzer Zeit in Hüpede. Durch
Hüpede fährt man durch bis zum
Schluss, da geht links dann noch
eine Straße in Richtung Gestorf.
Die wollen wir nehmen und nach
ca. 300 m sehen wir rechts hinter
ein paar Koppeln einen Weg, der
betoniert ist und immer geradeaus
ins Grüne führt. Den fahren wir
entlang, bis wir an dem Wäldchen
und dem nächsten kleinen Wäld-
chen gerade mal so vorbei sind und
kommen jetzt auf einen weiteren
Betonweg, den wir in linker
Richtung befahren wollen.
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Jetzt fahren wir diesen Weg noch
ca. 2 km lang und kommen so in
Gestorf raus. Hier halten wir uns
rechts, um die ziemlich starke
Steigung in der Suderstraße zu
umfahren. Wir fahren auch über
die nächste Kreuzung hinaus noch
geradeaus, bis wir an dem Apfelhof
vorbeigekommen sind, dann noch-
mal 100m und nun fahren wir links
auf die Hannoversche Straße (früher
Calenberger Straße, da diese un-
mittelbar nach Calenberg führt).
Die Hannoversche Straße fahren
wir
etwa 700 m lang und unmittelbar
hinter der Fußgängerampel geht
rechts ein Weg (heißt irgendwas
mit Mühlentor) zum Sportplatz und
in die Pampa.
Genau da wollen wir
hin. In der Ferne sehen wir schon
den Wald. Nun ist es nicht mehr
weit.
Wenn wir den Wald erreicht haben,
sollten wir unsere Fahrräder an-
schließen und den Rest des Weges
zu Fuß zurücklegen.
Was gibt es
denn nun so Außerordentliches zu
sehen oder zu tun?
Gestorf ist schon sehr alt und es
gibt viele alte Traditionen. Pfingsten wird im Wald auf einer gekennzeich-
neten Fläche eine Art Schatzjagd
durchführt. Man buddelt nach
Schnapsflaschen, die hier schon
Monate zuvor vergraben wurden.
Ich erinnere mich, dass, als ich noch
ein kleines Kind war, dies von den
jungen Männern des Dorfes durch-
geführt wurde, die unter Ganzkör-
pereinsatz wie die Wildschweine
die Schnapsflaschen ausbuddelten,
um diese dann auch selbst zu leeren
und später sternhagelvoll durch den
Wald und später auch durch den Ort
zu torkeln.
Da die Damenwelt hieran Anstand
genommen hat, wird schon seit
vielen Jahren das Buddeln-Buddeln
von Kindern durchgeführt (auch ich
habe als Kind schon erfolgreich da-
ran teilgenommen). Die Flaschen
werden den Kindern natürlich nicht
gelassen, sondern von den Veran-
staltern durch Brause oder Saft
ersetzt und dann an alle Anwe-
senden ausgeschenkt.
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